Die Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigt, dass Stürme, Überschwemmungen und weitere Naturereignisse regelmäßig heftige Schäden verursachen. In den vergangenen 50 Jahren wurden mehr als 200 Milliarden Euro für die Beseitigung von Schäden, die durch Naturkatastrophen verursacht wurden, aufgewendet.
Für das Jahr 2025 fällt die Schadenbilanz unterdurchschnittlich aus – der langfristige Trend zeigt jedoch eine deutliche Zunahme. Laut GDV entfielen auf die Sachversicherung Schäden in Höhe von 2,6 Milliarden Euro: 1,4 Milliarden für Schäden durch Sturm und Hagel und 500 Millionen Euro durch weitere Naturgefahren wie Überschwemmungen in Folge von Starkregen.
Zwar entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für den Schutz gegen Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser, dennoch sind im Bundesdurchschnitt erst 57 Prozent der Wohngebäude abgesichert.